von | Apr. 24, 2023

Weißer Gänsefuß

Der teilweise rötlich verlaufende Stängel des Weißen Gänsefuß (Chenopodium album)  ist leicht gefurcht. Die Blätter sind an der Oberseite graugrün und an der Unterseite heller.

Die Blattform ist länglich oval bis rautenförmig und an den Rändern meist gezähnt.

Die kleinen grünlichen Blüten wachsen rispenartig in dichten Knäueln. Die Pflanze erreicht eine Höhe bis zu 1,50 m.

Weißer Gänsefuß

Bildquelle: S. Geiberger

Familie und  Sammelzeit

Der Weiße Gänsefuß gehört zur Familie der Fuchschwanzgewächse.

Verwendete Pflanzenteile: Blätter

Sammelzeit im Detail:

  • Blätter: Ganzjährig

Heilwirkung und Anwendung

Heilwirkung:
Entzündungshemmend, leicht abführend; Verwendung bei Zahnschmerzen, Mundschleimhautentzündung, Verdauungsproblemen, Blähungen, Blasenschwäche, Rheuma, Ekzemen, Gelenkentzündungen

Inhaltsstoffe: (Auswahl)

  • Saponine
  • Oxalsäure
  • Eiweiß
  • Vitamin C

Rezept für die Küche: 

Die häufigste Verwendung ist als Spinat. Junge Blätter und Triebe eignen sich auch für Salate, ältere Blätter passen gut für Aufläufe. Die Blütenstände können ähnlich wie Brokkoli zubereitet werden. Der Gänsefuß sollte wie der echte Spinat nicht übermäßig gegessen werden, da er Saponine und Oxalsäure enthält.

Quellenangaben:

Beiser, Rudi: Unsere essbaren Wildpflanzen. Kosmos-Naturführer 2018

Bühring, Ursel: Praxis-Lehrbuch der modernen Heilpflanzenkunde; Grundlagen – Anwendung – Therapie. Sonntag Verlag Stuttgart 2005

Pahlow, M. Apotheker: Heilpflanzen. Bechtermünz Verlag Augsburg 2001

Schneider, Christine: Wildkräuter finden. Ulmer Verlag Stuttgart 2017

Rezept von Dr. Markus Strauß www.dr-strauss.net

Weitere Beiträge

Zaunrübe

Wilde Möhre

Weißdorn

Spitzwegerich

Vogelmiere

Wohlriechendes Veilchen

Taubnessel

Ruprechtskraut

Echter Steinklee

Franzosenkraut

Kleine Bibernelle

Schlehdorn

Schaumkraut

Schafgarbe

Rotklee

Rainfarn

Wilder Pastinak

Königskerze

Nachtkerze

Mariendistel